Dienstag, 3. Oktober 2017

Der Blog ist umgezogen

Der Blog ist umgezogen. Ob das Sinn macht oder nicht, kann ich nicht sagen.
Wer also mag, der findet den Blog nun unter:



Sonntag, 1. Oktober 2017

Cordulas 60. Geburtstag



Weil Cordula zu ihrem 60sten Geburtstag auch ein paar Arbeitskollegen eingeladen hat, sitzen Alpha, meine Kollegin, Carsten, Patzi, ein anderer Kollege, der nicht besonders groß gewachsen ist, und ich in Waltrop im Blue Inn. Es befinden sich natürlich noch weitere Leute, die ich natürlich nicht kenne, mit uns hier. Zu viert sitzen wir zusammen an einem Tisch. Wir haben uns quasi abgesondert, denn Patzi und der kleine Kollege dürfen natürlich nicht bei uns sitzen, weil wir die blöd finden und es obendrein ungünstig wäre, da wir fast permanent Witze über Patzi machen. Wenn wir keine Witze machen, dreht sich das Gespräch, wie hätte es auch anders sein können, meist um die Arbeit. Ich schweige größtenteils, weil ich zwar mittendrin bin, aber nicht wirklich das Gefühl habe auch dazuzugehören. Mir erscheint das immer wieder alles einfach nur surreal. Man redet über neue Kollegen und fragt sich, welche Qualifikationen die überhaupt haben, um den Job machen zu können. Ich indes frage mich, welche Qualifikation ich eigentlich habe. Mir kommt das alles wie eine riesige Verarsche vor. Wie ein Streich aus Verstehen Sie Spaß…? Wie kann ausgerechnet ich ein Teil des Ganzen sein? Für mich ergibt das alles keinen Sinn und so lausche ich den Ausführungen der Kollegen, mache Fotos und beobachte das Geschehen um mich herum. Mit steigendem Alkoholpegel wird die Stimmung unserer kleinen Gruppe ausgelassener. Wir haben uns zwischenzeitlich noch weiter abgesondert und sitzen nun an dem Tisch, der am weitesten von allen anderen entfernt ist. Echte Sonderlinge halt. Dann wird es immer witziger und ich habe großen Anteil daran, was dafür spricht, dass ich eher ein Clown als alles andere bin. Vielleicht auch ein Alleinunterhalter, der Comedian unserer kleinen Gruppe. Witze auf Kosten anderen waren seit jeher meine Spezialität. Bei einem Opfer wie Patzi kann mich fast nichts bremsen. Und wenn mein Publikum lacht und sich kaum mehr einkriegt, dann stoppe selbst ich mich nicht. Die anderen Gäste schauen schon etwas merkwürdig, was mich aber nur kurzzeitig ablenkt. Meine drei Zuhörer liegen fast auf ihren Stühlen, halten sich die Bäuche, sagen, dass ihnen vom Lachen alles wehtut, und bekommen weitere Sprüche von mir serviert. Ich kann mich nicht erinnern, je zuvor eine solche Show der Gemeinheiten zum Besten gegeben zu haben. Es ist als bräuchte ich diese Bühne und als wir uns nach einer Weile beruhigen stelle ich erneut fest, dass das vermutlich das Einzige ist, was ich wirklich beherrsche. Das Spiel mit den Worten, die Unterhaltung des geneigten Publikums. Alles möglichst unpersönlich, dennoch treffend formuliert und mit einem Humor gewürzt, der bei manchen einfach gut ankommt. Meiner Meinung nach zwar alles völlig Substanzlos, aber darüber sollte ich vermutlich nicht zu viel nachdenken.

Mein größtes Problem des Abends ist, dass ich dem Lokal geraucht werden darf. Keine Ahnung, welche Ausnahmeregelung da greift, aber mich macht es fertig. Irgendwann bin ich so eingenebelt, dass ich fast einschlafe und nur noch vor mich hinstarre. Für mich ein Zeichen, dass ich gehen muss. Da es schon nach 23.00 Uhr ist, ist es sowieso spät genug und ich verabschiede mich von meinen Kollegen. So haben sie auch noch genug Zeit sich über mich zu unterhalten.

Zu Hause angekommen ziehe ich mich komplett aus, packe die stinkenden Klamotten sicher weg, hänge die Jacke auf den Balkon und dusche ausgiebig, weil ich so dermaßen stinke, dass es nicht gereicht hätte nur die Haare zu waschen. Mehrmals muss ich mich komplett einseifen, um den Gestank loszuwerden. Hätte ich doch nur eine Badewanne. Nachdem ich den Gestank los bin, mache ich mich Bettfertig und beende den Abend. Eine weitere Feier bei der geraucht werden darf, wird es für mich nicht geben. Zumindest nehme ich es mir so vor.

Fragebogen 5 von 7




01.     Bist Du ein ausgeglichener und charmanter extrovertierter Mensch, oder bist Du eine neurotische Einsiedlernatur?
Vermutlich eher der neurotische Einsiedler.

02.    Wie viele Frauen musst Du auf einmal haben?
Ich bin schon mit einer völlig überfordert.

03.    Wie ordentlich bist Du?
Die einen sehen es so, die anderen sehen es meist ähnlich.

04.    Bist Du ganz und gar heterosexuell?
Ganz und gar.

05.    Lügst Du manchmal?
Alle Menschen lügen.

06.    Würdest Du erwarten, dass man Dir die Wahrheit sagt, wenn Du sie forderst?
Nicht unbedingt.

07.    Hältst Du es für Schwäche, wenn jemand großzügig ist?
Nein, keineswegs.

08.    Macht es Dir etwas aus, schwach zu sein?
Ich fürchte ja.

09.    Macht es Dir etwas aus, stark zu sein?
Ich weiß nicht, ich war ja nie stark.

10.     Wirst Du bald sterben?
Das ist wahrscheinlich.

11.      Bist Du geistig und körperlich fit?
Geistig vermutlich, auch wenn ich nicht so wirke. Körperlich bin ich mir da nicht zu hundert Prozent sicher.

12.     Drei Dinge ohne die Du niemals aus dem Haus gehen würdest?
Schuhe, Hose, Oberteil.

13.     Kannst Du aus dem Stehgreif ein Gedicht aufsagen?
Natürlich, ich kann das Schwalbengedicht.

14.     Abends nach Hause kom­men und fest­stel­len, dass die Hei­zung aus­ge­fal­len ist. Was tust du?
Vermutlich frieren.

15.     Warum verschwendest Du Deine Zeit mit solchen Fragebögen?
Vermutlich, weil ich irgendeinen Schaden habe.

Samstag, 30. September 2017

3. Filmtipps – 3. Quartal 2017



Dieses Quartal empfehle ich drei Filme, die ich mir immer und immer wieder ansehen kann, weil es dumm wäre, es nicht zu tun. (Trailer habe ich leider keine zu den Filmen gefunden.)

Für eine Handvoll Dollar
Für mich einer der besten Western aller Zeiten. Geniale Filmmusik, gute Story, genialer Hauptdarsteller. Mehr geht wirklich nicht.



Falling Down
Der Film hat durchaus auch ein paar Schwächen, aber die Story gefällt mir einfach und Michael Douglas spielt das wirklich gut.



22 Bullets
Rache wird am besten so serviert. Dann bin ich zufrieden und bekomme einfach nicht genug davon.